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Elektrotechnik Christian Donislreiter
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Grundinstallation der Elektrotechnik

Arbeiten an der elektrischen Installation dürfen nur von quali­fizierten Elektro­technik-Fach­betrieben durch­geführt werden. Sie benö­tigen eine Elektro­grund­installation in Tüßling? Dann sind wir der passende Elek­triker für Sie - sprechen Sie uns an. Wir führen diese Arbeiten ent­sprechend den DIN-Normen sowie Auf­lagen und Verord­nungen des VDE (Verband der Elektro­technik, Elek­tronik und Infor­mations­technik) gerne für Sie aus.

Grundinstallation  Elektrotechnik
Quelle: OBO Bettermann

Wie kommt der Strom ins Haus? Zunächst stellt der Energie­versorger den Haus­anschluss her, indem ein Haus­anschluss­kabel von der Haupt­leitung zum Haus­an­schluss­kasten und von dort zum Zähler­schrank geführt wird. Von den Strom­kreis­ver­teilern aus­gehend versorgt das Haus­netz ent­sprechend der vorher durch­geführten Planung die einzelnen Räume mit Strom.


Inhaltsverzeichnis:


Was ist ein Hausanschluss?

Der Hausanschluss ist die Schnitt­stelle zum Ver­sorgungs­netz, hier nimmt alles seinen Anfang.

Hausanschluss

An den Abgangsklemmen der Hausanschluss­sicherungen befindet sich die Übergabe­stelle - hier endet die Verant­wortung des kom­munalen Energie­ver­sorgers. Mit Aus­nahme des Strom­zählers ist für alle folgenden Anlagen­teile der Bau­herr verant­wort­lich.


Was ist ein Zählerschrank?

Der Zählerschrank: Mittelpunkt der Hausinstallation

Über einen Hausanschlusskasten wird der Strom über die Hauptleitung zum Zählerschrank geführt. Hier findet man zum Beispiel die Stromzähler und Leitungsschutzschalter.

Fehlerstrom-Schutzschalter unterbrechen den gesicherten Stromkreis innerhalb von Milli­sekunden, falls Strom abfließt. Dies passiert schneller als gedacht – beispiels­weise bei einer angebohrten Leitung oder defekten Elektro­geräten. So werden Strom­schläge mit teils schwer­wiegenden Folgen verhindert. Dieser lebens­wichtige Schutz erfolgt nicht nur auf frei­williger Basis: Seit dem Jahr 2009 müssen Strom­kreise mit laien­bedien­baren Steck­dosen derartig abgesichert werden.

In einem Zählerschrank findet man zum Beispiel:

  • Leitungsschutzschalter bzw. Sicherungen mit einem maximalen Bemessungs­strom von 63 A,
  • Anschlussklemmen für die Niederspannungs­installation und
  • Fehlerstrom-Schutzschalter (FI-Schutz).
Der Zählerschrank
Quelle: Theben

Was ist das Hausnetz?

Das Hausnetz: Führt den Strom an seinen Bestimmungsort

Das Hausnetz
Quelle: Theben

Von den Stromkreisverteilern ausgehend werden ent­sprechend der vorher durch­geführten Planung die ein­zelnen Räume des Hauses mit Strom ver­sorgt. Der Strom fließt dabei durch Adern (elek­trische Leiter mit Iso­lierung), welche in Lei­tungen (mehrere Adern in einer Um­hüllung) zusam­men­gefasst werden. Diese Installation erfolgt Auf­putz oder Unter­putz, inner­halb von Installations­rohren, als Flach­leitungen oder mit ein­zelnen Installations­kabeln.

Installationsrohre haben den Vor­teil, dass zu einem späteren Zeit­punkt zusätz­liche Leitun­gen ein­gezogen werden können. Unter­schieden werden Stangen­rohre und flexible, aus bieg­samem Kunst­stoff bestehende Rohre. Erst­genannte sind teurer und setzen präzise auf­ge­stemmte Wän­de voraus, haben aber den Vorteil, dass sich die strom­führenden Lei­tun­gen ohne zusätz­liche Hilfs­mittel ein­ziehen lassen, da die Innen­wände glatt sind.

In Flachleitungen - auch als Stegleitungen bezeichnet – sind die strom­führenden Leitun­gen bereits integriert. Diese leicht verleg­baren Leitun­gen benötigen nur wenig Platz und werden mit speziellen Nägeln im Mauer­werk befestigt. Sie dürfen ohne weiteren Schutz jedoch nur in Trocken­räumen ver­legt werden.

Bei Installationskabeln sind die Kupferadern – je nach Kabel drei bis fünf an der Zahl - mit PVC um­mantelt. Die ein­zelnen Kabel können in einem schmalen Stemm­schlitz verlegt werden. Dies macht die Installa­tion gegen­über der Verwen­dung von Installations­rohren zunächst kosten­günstig, aber für spätere Nutzungs­änderun­gen weniger flexibel.


Was sind Installationszonen?

Die Installationszonen: Wo verlaufen die Strom­leitungen in der Wand?

Zum Abschluss werden in den einzelnen Räumen entsprechend der mit Ihnen abgestimmten Planung die Beleuch­tungs­anschlüsse und Steck­dosen installiert. Um ein versehent­liches Anbohren stromführender Leitungen zu verhin­dern, werden diese unter Putz in definierten Installations­zonen verlegt. Es gibt waage­rechte und senk­rechte Zonen.

Die Installationszonen
Quelle: OBO Bettermann

Die beiden waagerechten Zonen befinden sich im Abstand von 15 cm zum fertigen Fuß­boden bzw. zur fertigen Decke und haben eine Breite von 30 cm. In Räumen, in denen eine Arbeits­fläche vor der Wand verbaut ist, existiert eine dritte waage­rechte Zone. Sie beginnt auf einer Höhe von 100 cm vom fertigen Fuß­boden und endet dem­ent­sprechend auf der Höhe von 130 cm.

Die senkrechten Zonen befinden sich in einem Abstand von 10 cm zu allen Roh­bau­kanten und –ecken, auf beiden Seiten von Fenstern und auf der Griff­seite von Türen und haben eine Breite von 20 cm.

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